Der Lärm kommt mit dem Schall

EinleitungAlles dreht sich um die LuftDer Lärm kommt mit dem SchallHilfe, der Schimmelpilz wohnt mitAltes Wissen neu entdeckt

Lärmschutz wird immer wichtiger

Wir alle sind umgeben von unzähligen Schallquellen. Ob gewollt, wie Fernsehen oder Radiohören oder ungewollt, wie Autolärm oder laute Nachbarn – der Schall umgibt uns rund um die Uhr. Das natürliche Verlangen nach Ruhe in den eigenen vier Wänden nimmt zu. Damit spielt auch der Lärmschutz im Wohnbau eine zunehmend wichtige Rolle.

Der Schall liegt in der Luft

Jede Geräuschquelle versetzt die Luft in Schwingungen. Zu Lärm werden diese Schwingungen erst, wenn wir sie nicht hören möchten. In den meisten Fällen sind das die Geräusche, die wir nicht selbst verursachen: Autolärm, Straßenlärm und Nachbarschaftslärm. Es gilt daher bauliche Schallschutzmaßnahmen zu ersetzen, um wohliges Wohnen und eine friedliche Nachbarschaft zu ermöglichen.

Autolärm und Co

Gegen die Lärmentwicklung von außen gibt es heute bereits eine Reihe von Schallschutzmaßnahmen. Mit Lärmschutzfenstern werden schon sehr gute Ergebnisse erzielt. Auch die Schallschutzwände im Straßenbau bringen den Anrainern oft eine wesentliche Verbesserung der Wohnqualität.

Tips und Tricks

Neubau

  • Die sorgfältige Standortwahl: An einem geeigneten Standort kann man z.B. dem Lärm von stark befahrenen Verkehrswegen oder lauten Lokalen ausweichen. Besichtigen Sie den Standort zu unterschiedlichen Tageszeiten bevor Sie sich entscheiden.
  • Die sorgfältige Planung: Eine gut durchdachte Anordnung von Arbeits- und Aufenthaltsbereichen innerhalb und außerhalb des Gebäudes verhindert eine Störung des familiären und nachbarschaftlichen Klimas. Mehr Ruhe für den einzelnen fördert auch entspanntes Miteinander in gemeinsamen Stunden.

Bestehende Wohnanlagen

  • Schall- und erschütterungsfreies Aufstellen von Haushaltsmaschinen, Lautsprechern etc. auf dämpfenden Unterlagen (Gummimatten) gegen Körperschall.
  • Schallschluckende Gestaltung der Raumoberflächen (Raumakustik) zur Lärmpegelsenkung im eigenen Raum.
  • Anordnung biegeweicher Vorsatzschalen bzw. Unterdecken gegen Luftschall vom Nachbarn daneben oder von oben.
  • Verlegung textiler Bodenbeläge gegen allzu große Trittschallbelastung.